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Die Prämienunterschiede in der Schweiz sind enorm. Zwischen der teuersten und günstigsten Kasse liegen oft mehrere Hundert Franken — bei identischen KVG-Leistungen.

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Die obligatorische Grundversicherung (OKP) bietet bei jeder Kasse exakt dieselben Leistungen. Der einzige Unterschied liegt im Preis — und der kann massiv variieren.

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Ob Telmed, HMO, Hausarztmodell oder freie Arztwahl: Wir zeigen transparent, wie viel Sie mit jedem Versicherungsmodell konkret einsparen können.

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Unser Tool berücksichtigt alle 26 Kantone, sämtliche Prämienregionen und die aktuellsten vom BAG genehmigten Tarife für das laufende Versicherungsjahr.

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Der Krankenkassenwechsel in der Schweiz ist unkompliziert. So nutzen Sie unseren Gratisvergleich optimal.

Angaben erfassen

Tragen Sie Ihren Wohnkanton, Ihre Altersgruppe und die gewünschte Franchise ein. Optional wählen Sie ein bevorzugtes Versicherungsmodell (z. B. Telmed oder Hausarzt). Das Ganze dauert weniger als 60 Sekunden.

Angebote vergleichen

Unser Rechner zeigt Ihnen alle verfügbaren Krankenkassen in Ihrer Prämienregion an — übersichtlich geordnet nach der monatlichen Prämie. Sie sehen sofort, bei welchem Anbieter Sie am meisten sparen.

Wechsel einleiten

Haben Sie sich entschieden, können Sie den Wechsel direkt starten. Kündigen Sie Ihre bestehende Kasse fristgerecht per Einschreiben und schliessen Sie die neue Police ab. Fertig — ab dem Folgejahr profitieren Sie von der tieferen Prämie.

Enorme Prämienunterschiede je nach Kanton und Kasse

Die folgende Tabelle veranschaulicht, wie gross die Preisspanne bei identischer Grundversicherung ausfallen kann — je nach Kanton und gewähltem Anbieter.

Kanton Günstigste Prämie/Mt. Teuerste Prämie/Mt. Mögliche Ersparnis/Jahr
ZürichCHF 348.–CHF 589.–CHF 2'892.–
BernCHF 331.–CHF 542.–CHF 2'532.–
Basel-StadtCHF 392.–CHF 641.–CHF 2'988.–
GenfCHF 445.–CHF 771.–CHF 3'912.–
LuzernCHF 312.–CHF 498.–CHF 2'232.–
St. GallenCHF 298.–CHF 467.–CHF 2'028.–
Appenzell I.Rh.CHF 271.–CHF 402.–CHF 1'572.–

Angaben exemplarisch für Erwachsene ab 26 Jahren, Franchise CHF 300.–, Standardmodell. Quelle: BAG-Prämientarife.

Welche Franchise passt zu Ihnen?

Die Wahl der Franchise hat direkten Einfluss auf Ihre monatliche Prämie. Je höher die Franchise, desto tiefer die Prämie — aber desto mehr zahlen Sie im Krankheitsfall selbst.

CHF 300.– Franchise

Die Mindestfranchise. Ideal für Personen, die regelmässig medizinische Leistungen benötigen — etwa bei chronischen Erkrankungen, häufigen Arztbesuchen oder laufenden Therapien. Sie zahlen eine höhere Prämie, sind dafür aber frühzeitig durch die Kasse gedeckt.

CHF 1'500.– Franchise

Die mittlere Stufe. Geeignet für Personen, die gelegentlich zum Arzt gehen, aber keine grossen Gesundheitsausgaben erwarten. Ein guter Kompromiss zwischen tiefer Prämie und vertretbarem Eigenanteil.

CHF 2'500.– Franchise

Die Höchstfranchise. Lohnt sich für gesunde Personen, die selten medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. Sie profitieren von der tiefsten möglichen Prämie, tragen aber im Krankheitsfall bis zu CHF 2'500.– selbst, bevor die Kasse zahlt.

Rechenbeispiel: Frau Bühler aus Winterthur (32 Jahre) wechselt von CHF 300.– auf CHF 2'500.– Franchise. Ihre Monatsprämie sinkt dadurch von CHF 421.– auf CHF 297.–. Das ergibt eine jährliche Ersparnis von CHF 1'488.–. Geht sie nur einmal pro Jahr zum Arzt, übersteigt die Prämienersparnis den höheren Selbstbehalt deutlich.

Zusätzlich sparen mit alternativen Modellen

Neben der Franchise-Wahl können Sie mit eingeschränkten Versicherungsmodellen Ihre Prämie zusätzlich senken — ohne Einbussen bei den gesetzlichen Leistungen.

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Telmed-Modell

Sie rufen bei gesundheitlichen Fragen zuerst eine medizinische Hotline an, bevor Sie einen Arzt aufsuchen. Dafür erhalten Sie bis zu 18% Prämienrabatt. Ideal für technikaffine Personen, die unkomplizierten Erstkontakt schätzen.

🏥

Hausarztmodell

Sie wählen einen festen Hausarzt als erste Anlaufstelle. Dieser koordiniert bei Bedarf Überweisungen an Spezialisten. Der Rabatt beträgt typischerweise 10–15%. Besonders geeignet für Familien mit fester Arztbeziehung.

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HMO-Modell

Sie lassen sich in einer Gruppenpraxis (HMO-Zentrum) behandeln. Dort sind verschiedene Fachrichtungen unter einem Dach vereint. Der Prämienrabatt kann bis zu 22% betragen — das HMO-Modell ist damit oft die günstigste Option.

Grundversicherung in der Schweiz — das Wichtigste

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) nach KVG sichert allen in der Schweiz wohnhaften Personen eine umfassende medizinische Grundversorgung.

Obligatorium seit 1996

Seit Inkrafttreten des KVG im Jahr 1996 ist die Grundversicherung für alle Bewohner der Schweiz obligatorisch. Innerhalb von drei Monaten nach Wohnsitznahme müssen Sie sich bei einer zugelassenen Kasse anmelden. Der Leistungskatalog wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) einheitlich festgelegt — jede Kasse deckt exakt dasselbe.

Aufnahmepflicht ohne Wenn und Aber

In der Grundversicherung herrscht Aufnahmepflicht: Keine Kasse darf Sie abweisen, egal wie Ihr Gesundheitszustand ist. Das unterscheidet die OKP grundlegend von der Zusatzversicherung, bei der Gesundheitsprüfungen üblich sind. Ein Wechsel ist deshalb risikolos.

Kostenbeteiligung verstehen

Als Versicherte tragen Sie drei Kostenelemente: Erstens die monatliche Prämie, zweitens die Franchise (CHF 300.– bis CHF 2'500.– pro Jahr) und drittens den Selbstbehalt von 10% auf den Kosten oberhalb der Franchise — gedeckelt bei CHF 700.– pro Jahr für Erwachsene.

Sieben bewährte Wege, um bei der Krankenkasse zu sparen

Prämien jedes Jahr aufs Neue vergleichen

Die Krankenkassenprämien ändern sich jährlich. Was letztes Jahr günstig war, muss dieses Jahr nicht mehr der beste Deal sein. Führen Sie den Vergleich deshalb jedes Jahr im Herbst durch — die neuen Tarife werden jeweils Ende September vom BAG veröffentlicht.

Franchise und Gesundheitskosten gegenrechnen

Wenn Sie pro Jahr weniger als CHF 1'800.– an Arztkosten haben, lohnt sich in der Regel die höchste Franchise von CHF 2'500.–. Übersteigen Ihre Gesundheitskosten dagegen regelmässig CHF 3'500.–, fahren Sie mit der Mindestfranchise von CHF 300.– besser.

Alternatives Versicherungsmodell wählen

Telmed, Hausarzt oder HMO: Diese Modelle bieten 8–22% Prämienrabatt. Für eine Zürcher Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern kann allein der Modellwechsel eine jährliche Ersparnis von CHF 2'400.– oder mehr bringen.

Prämienverbilligung prüfen

Viele Versicherte wissen nicht, dass sie Anspruch auf individuelle Prämienverbilligung (IPV) haben. Die Einkommensgrenzen variieren je nach Kanton. Im Kanton Bern etwa kann ein Einzelhaushalt mit einem Reineinkommen bis CHF 42'000.– Anspruch geltend machen.

Unfalldeckung ausschliessen (wenn möglich)

Wenn Sie mindestens acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber angestellt sind, ist Ihr Unfallrisiko bereits über die UVG-Versicherung Ihres Arbeitgebers gedeckt. In diesem Fall können Sie die Unfalldeckung in der Krankenkasse ausschliessen — das reduziert die Prämie um rund 7%.

Jährliche statt monatliche Zahlung

Viele Kassen gewähren einen Rabatt, wenn Sie die Prämie jährlich oder halbjährlich statt monatlich entrichten. Der Rabatt liegt meist bei 1–2%. Bei einer Monatsprämie von CHF 380.– sparen Sie damit rund CHF 50.– bis CHF 90.– pro Jahr.

Zusatzversicherungen kritisch hinterfragen

Prüfen Sie, ob Sie Ihre Zusatzversicherungen tatsächlich benötigen. Viele Versicherte zahlen für Leistungen, die sie nie nutzen — etwa Zahnzusatzversicherungen ohne Zahnarztbesuche oder Spitalzusatzversicherungen für Halbprivat, obwohl sie nie ins Spital gehen.

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Prüfen Sie jetzt kostenlos, ob Sie bei Ihrer Krankenkasse zu viel zahlen. Unser unabhängiger Vergleich zeigt Ihnen in Sekundenschnelle die günstigsten Alternativen.

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Was unsere Nutzer wissen wollen

Ja, absolut. Unser Vergleichsrechner ist zu 100% kostenfrei nutzbar. Es entstehen weder vor, während noch nach dem Vergleich irgendwelche Kosten oder Gebühren für Sie. Wir finanzieren den Dienst über Partnerschaften mit Krankenkassen, die uns eine Vermittlungsgebühr zahlen — auf Ihre Prämie hat das keinerlei Einfluss.

Nein. In der obligatorischen Grundversicherung (OKP) sind die Leistungen durch das KVG schweizweit einheitlich geregelt. Egal bei welcher Kasse Sie versichert sind — Sie erhalten exakt dieselben medizinischen Leistungen. Ein Wechsel bringt Ihnen also eine tiefere Prämie, ohne dass Sie auf irgendetwas verzichten müssen.

Es gibt zwei Kündigungsfristen: Für einen Wechsel per 1. Januar muss Ihre Kündigung bis spätestens 30. November bei der bisherigen Kasse eintreffen. Bei Kassen mit eingeschränkter Modellwahl (z. B. Hausarzt, HMO) ist der Stichtag bereits der 30. September. Senden Sie die Kündigung immer per Einschreiben.

Nein. In der Grundversicherung besteht Aufnahmepflicht. Jede Kasse muss Sie ohne Gesundheitsprüfung und ohne Vorbehalte aufnehmen. Anders sieht es bei Zusatzversicherungen aus — dort kann die Kasse je nach Gesundheitszustand Vorbehalte anbringen oder den Antrag ablehnen.

Die Zusatzversicherung ist unabhängig von der Grundversicherung. Sie können die Grundversicherung wechseln und die Zusatzversicherung bei der bisherigen Kasse behalten — oder umgekehrt. Wichtig: Kündigen Sie eine bestehende Zusatzversicherung erst, wenn die neue Kasse Ihren Antrag bestätigt hat, da hier keine Aufnahmepflicht gilt.

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